Projekt Netwin 3.0

„Netzwerk Integration 3.0“

Das Ziel des Projekts Netwin 3.0 ist, Asylbewerberinnen, Asylbewerber und Flüchtlinge, mit einem nachrangigen Zugang zum Arbeitsmarkt, bei der Arbeitsmarktintegration zu unterstützen. Hier besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Verein pro:connect e.V. »

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Das Projekt bietet eine große Auswahl an Angeboten:

  • Vermittlung in Arbeit, Ausbildung, Praktika und Qualifizierung
  • Beratung zum individuellen Arbeitsmarkteinstieg, zur Beschäftigungserlaubnis, zum Zugang zu den Förderinstrumenten und zur
  • Existenzgründung
  • Berufsvorbereitung, Bewerbungstraining sowie Kompetenzfeststellung
  • Vermittlung zur Anerkennungsberatung und zu berufsbezogenen Sprachkursen
  • Qualifizierungen (zum Beispiel berufsspezifische Sprachförderung, betriebsnahe Aktivierung und berufliche Qualifizierung)
  • Ab 2020 Erstberatung beispielsweise erste Orientierung über die soziale Betreuung, Verfahrensberatung und die Beratung in Problemlagen für Geflüchtete und Asylsuchenden in der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in Oldenburg

Das Projekt Netwin 3.0 ist Teil der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt „Integration von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF)“ und ist im Rahmen des „ESF-Bundesprogramms Bleibeberechtigte und Flüchtlinge II“. Netwin 3.0 wird im (nord-)westlichen Niedersachsen durchgeführt und wird durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert. Im Projektgebiet Stadt und Landkreis Oldenburg, Landkreis Ammerland und Stadt Delmenhorst ist die Stadt Oldenburg, Team Wendehafen zuständig.

Im Projekt Netwin 3.0 wird nach der Methodik des Case Managements gearbeitet. Diese ermöglicht es, unter komplexen Bedingungen, Hilfemöglichkeiten abzustimmen und die vorhandenen institutionellen Ressourcen im Gemeinwesen oder Arbeitsfeld koordinierend heranzuziehen. Eine enge Zusammenarbeit mit den Interessengruppen vor Ort ist dabei von großer Bedeutung.

Mit Hilfe eines Profilings werden individuelle Fähig- und Fertigkeiten, Wünsche und Ziele des Klienten erarbeitet und mit Möglichkeiten der realen Arbeitswelt verglichen. Das anschließende Coaching der individuellen Integrationsplanung beinhaltet entscheidende Schritte zur Berufswegeplanung, wie zum Beispiel die Stärken- und Schwächenanalyse, die Kompetenzfeststellung, die Stärkung der Eigeninitiative und Schlüsselqualifikationen sowie die berufsbezogene Sprachförderung.

Bildungskoordination für Neuzugewanderte

Sie haben schulpflichtige Kinder ohne Deutschkenntnisse? Sie haben allgemeine Fragen zu Bildungsangeboten in Oldenburg? Das Amt für Zuwanderung und Integration bietet Beratungen zu unterschiedlichen Themen an, um Ihnen das Ankommen in Deutschland zu erleichtern. Hier finden Sie Informationen zum Beratungsangebot Bildungskoordination für Neuzugewanderte »